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18.06.2019

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12. Januar | 2016

Das Projekt eHealth wird auch im Kanton Bern lanciert (0 Dokumente)

Die vom Bund und den Kantonen gemeinsam erarbeitete «Strategie eHealth Schweiz» hat zum Ziel, dass alle Menschen in der Schweiz den Leistungserbringern ihrer Wahl jederzeit und überall den elektronischen Zugriff auf behandlungsrelevante Daten geben können. 

eHealth erleichtert die Koordination zwischen den unterschiedlichen Leistungserbringern und ermöglicht damit eine nahtlose Gesundheitsversorgung für Patientinnen und Patienten. Ziel ist eine verbesserte Effizienz, Qualität und Sicherheit in der Gesundheitsversorgung. Das elektronische Patientendossier ist das Kernstück der Strategie. Spitäler und Pflegeheime sind verpflichtet, die Vorgaben umzusetzen. Pflegeheimen wird dazu eine Frist von 5 Jahren gewährt, voraussichtlich bis 2022. Die Spitex und die Ärzteschaft können sich am Projekt beteiligen.

Aufbau einer Stammgemeinschaft im Kanton Bern
Mit der «Strategie eHealth Schweiz» gibt der Bundesrat kein fertiges Umsetzungskonzept vor. Stattdessen sollen die Leistungserbringer mit schweizweit gültigen Standards regionale Lösungen finden. Um eine Stammgemeinschaft aufzubauen, müssen organisatorische und rechtliche, inhaltliche und technische Fragen geklärt und ein Umsetzungsprogramm lanciert werden. Mit dem Projekt «BeHealth» übernimmt der Kanton Bern die koordinierende Rolle zwischen den verschiedenen Leistungserbringern im Gesundheitswesen. Im Januar 2016 wird die Gesundheits- und Fürsorgedirektion Vertreterinnen und Vertreter der Leistungserbringer sowie der Patientinnen und Patienten zu einer Informationsveranstaltung und einem Meinungsaustausch einladen. Der vbb|abems wird daran teilnehmen und die Interessen der Alters- und Pflegeheime beim Aufbau der Stammgemeinschaft einbringen. 

Datenhoheit der Patientinnen und Patienten stärken
Das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG) wurde im Juni 2015 vom eidgenössischen Parlament angenommen und tritt voraussichtlich im Frühjahr 2017 in Kraft. Der digitalisierte Austausch von behandlungsrelevanten Daten erfolgt innerhalb und zwischen sogenannten Stammgemeinschaften von Gesundheitsfachpersonen durch eine schweizweit standardisierte Kommunikationsinfrastruktur. Patientinnen und Patienten können bei einer Stammgemeinschaft ein elektronisches Patientendossier eröffnen und gemeinsam mit ihren Behandelnden entscheiden, welche Daten im elektronischen Patientendossier anderen Gesundheitsfachpersonen zugänglich gemacht werden. Dadurch wird die persönliche Datenhoheit der Patientinnen und Patienten gestärkt.
 

 

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