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18.06.2019

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30. Juni | 2015

Tarife für Nebenleistungen bei tarifsuisse (0 Dokumente)

Im Kanton Bern ist die Lage klar: die GEF hat eine vorsorglich Massnahme erlassen. Gemäss dieser müssen die tarifsuisse Krankenkassen die Pauschalen für die Nebenleistungen weiterhin bezahlen. Auch wenn tarifsuisse verbreitet, dass nur noch bis am 30. Juni 2015 bezahlt werde.

Wie wir informiert haben, konnte mit tarifsuisse keine vertragliche Lösung für die MiGel Tarife sowie für die Arzt, Medikamente und Therapie Tarife in der Vollpauschale gefunden werden. Deshalb hat die GEF die erwähnte vorsorgliche Massnahme erlassen. Gemäss dieser müssen die tarifsuisse Krankenkassen die Tarife, die 2014 galten, weiter bezahlen. Bis entweder eine Tariffestsetzung durch den Regierungsrat des Kantons Bern erfolgt ist, oder bis eine Lösung auf dem Verhandlungsweg gefunden werden konnte.

Die GEF hat zudem verfügt, dass eine Tariffestsetzung erst in Angriff genommen wird, wenn das bereits seit längerem erwartete Bundesgerichtsurteil aus dem Kanton Zürich ergangen ist. Dort soll entschieden werden, ob Pflegeheime Arzt- und Therapieleistungen über ihre ZSR-Nummer abrechnen können oder nicht. Tarifsuisse wurde bei allen Verfügungen der GEF das rechtliche Gehör gewährt.

Die komplizierten Fragen rund um die MiGel werden zurzeit auch bei CURAVIVA Schweiz und bei der Gesundheitsdirektoren Konferenz (GDK) intensiv diskutiert. Sobald Lösungen vorliegen, werden wir informieren.

Mit der HSK Gruppe (Helsana, Sanitas, KPT) besteht ein Tarifvertrag zu den Nebenleistungen. Wer diesem beigetreten ist, kann die Tarife dafür problemlos abrechnen.  
 

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